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Roseggers Landhaus Füllfeder


Peter Roseggers größter Wunsch war es, sich wieder in Krieglach anzusiedeln. So ließ er 1877 nach eigenen Plänen ein Landhaus erbauen, daß er während der Sommermonate mit seiner Familie bewohnte. Den Winter verbrachte er in Graz in seiner Stadtwohnung, im dritten Stock des Eckhauses Opernring-Burggasse.

 

Das "Studierhäusl" oder Heimatmuseum ließ Rosegger 1896 ganz aus Holz erbauen, in der Hoffnung sein Asthmaleiden zu lindern. Aber auch, um Ruhe und Erholung zu finden, wenn es im Landhaus wiedereinmal turbulent zuging. Er nutzte es auch für Freunde, die auf Besuch kamen, um Ihnen Unterkunft gewähren zu können.

Peter Roseggers Landhaus in Krieglach

Im Erdgeschoß werden Sie im Empfangszimmer nach altsteirischen Bauernstuben-Stil begrüßt. Gleich anschließend betritt man 2 Räume, wo Erinnerungsstücke aus dem Leben Peter Roseggers aufbewahrt werden. Von Dokumenten, Bildern, handgeschriebene Originale, Zeitschriften bis Übersetzungen seiner Werke, wie Diplome und Zeugnisse aus der Handelsakademie.

Das Sterbezimmer - und sein Arbeitsraum - sind im ursprünglichen Zustand erhalten und befinden sich im 1. Stock des Hauses. Nach seinem Tod am 26. Juni 1918, vor seinem 75. Geburtstag schloß die Witwe Roseggers das Arbeits- und Sterbezimmer ab, um es im Originalzustand zu erhalten.

Zum 100. Geburtstag Roseggers 1943, wurde das Landhaus vom Land in Besitz genommen und zur Gedenkstätte ausgebaut.

Auch das Heimatmuseum ist in den Besitz des Landes Steiermark übergegangen und läßt einen Eindruck des Bauerntums zur Zeit Roseggers gewinnen. Bilder, Trachten, Fotos in veränderter Form, Roseggers Erinnerungsstücke usw. ... werden im Heimatmuseum aufbewahrt.

 


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